Einsätze
Vollbrand einer Schreinerei
Beschreibung
Am heutigen Montagvormittag wurde um 10:19 Uhr Vollalarm für die Abteilung Mundingen und Emmendingen gegeben. In Mundingen in der Dorfstrasse würde eine Schreinerei brennen. Nur wenige Minuten später trafen Kommandant Karlo Rieth und sein Stellvertreter Ralf Kesselring sowie das Löschfahrzeug der Abteilung Mundingen an der gemeldeten Einsatzstelle ein. Es war zu diesem Zeitpunkt bereits ersichtlich, dass die Schreinerei in Vollbrand und das angrenzende Wohnhaus im Bereich des Dachstuhls den Flamen zum Opfer gefallen ist.
Bei Eintreffen der Abteilung Emmendingen um 10:27 Uhr, wurde sofort mit einem gezielten Innenangriff die Brandbekämpfung der Mundinger-Wehr unterstützt.
Über die Drehleiter Flo. EM 33 und deren Wenderohr, wurden die Flammen von oben eingedämmt.
Um 10:52 Uhr wurde die Abteilung Wasser nachalarmiert. Diese trafen ca. 15 min später mit 17 Mann, darunter 6 dringend benötigte Atemschutzträger, mit ihrem TSF und TLF ein.
Da die Schreinerei in Teilbereichen einsturzgefährdet war, erschwerte dies die Löscharbeiten enorm. Ein weiteres Problem stellte das sofort gefrierende Löschwasser dar. Unzählige male wurde die Einsatzstelle mit Streusalz abgestreut um ein sicheres Fortbewegen zu ermöglichen.
Um ca. 13:00 Uhr konnte die Feuerwehr den Eigentümer einen Teil der persönlichen Sachen aus dem nun abrissreifen Wohnhaus beschaffen.
Der Ortsverband Emmendingen versorgte die Einsatzkräfte mit Kaffee, Tee und Suppe. Auch zahlreiche Nachbarn sorgten für Kaffee und Gebäck. Einen herzlichen Dank dafür.
Gegen 14:00 Uhr konnten die ersten Fahrzeuge die Einsatzstelle verlassen. Um 14:30 Uhr folgte schließlich die komplette Abteilung Emmendingen. Nur die Abteilung Mundingen ist mit den Nachlöscharbeiten noch beschäftigt.
Um 15:39 Uhr wurde die Drehleiter erneut zur Einsatzstelle beordert um einige unzugänglichen Stellen von oben abzulöschen. Einrücken konnte Flo. EM 33 erst wieder um 18:07 Uhr. Die Abteilung Mundingen wird wohl noch die ganze Nacht an der Einsatzstelle verweilen.
Wie es zum Brandausbruch gekommen war steht zur Zeit noch nicht fest.
Insgesamt waren 6 C-Strahlrohre und 2 B-Strahlrohre, sowie 15 Trupps a 2 Mann unter schwerem Atemschutz in Einsatz.
Bericht: BZ-Online | Bericht: RegioTrends | Video: RegioTrends






